Bambus Parkett

Was ist das Besondere am Bambus Parkett?

Bambus verfügt über Eigenschaften, die sich für die Anfertigung eines Parkettbodens besonders gut eignen, denn das entstehende Bambus Parkett ist durch seine Oberflächenhärte, höchst strapazier- und widerstandsfähig.

In erster Linie sprechen die ökologischen Eigenschaften für ein Bambus Parkett. Bambus ist ein sehr schnell wachsendes Gras und durch die Nutzung von Bambus wird die Umwelt nicht geschädigt.

Bambus Parkett kann öfters als andere Arten von Parkettböden abgeschliffen werden. Zudem ist Bambus Parkett sehr langlebig und besitzt die Besonderheit, wenn erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum besteht, dass dies keine Auswirkungen auf die Haltbarkeit sowie auf ein negatives Erscheinungsbild hat. Traditionelles Bambus Parkett kostet pro m² zwischen 40 bis 55 Euro (zum Selbstverlegen aus sogenannten „Fertigparkettdielen“).

Was ist überhaupt Parkett?

Parkett ist ein Holzfußbodenbelag für Räume in Häusern. Das Hartholz von Laubbäumen wird in kleine Teilstücke zersägt und anschließend nach einer bestimmten Musterung zusammengesetzt. Die Holzfaser vom Holz sollte immer beim Einbau horizontal liegen. Sind bei Holzböden die Jahresringe sichtbar, also dass die Fasern gerade stehen, so spricht man von Holzstöckelpflaster.

Parkettböden sind raumklimaregulierend und, durch seine verschlossenen Flächen, ist er äußerst steril. Parkett gehört zu den hochwertigeren Fußbodenbelägen, braucht aber, wegen seines Aufbaus aus kleinen Teilholzstücken, ein tragfähiges Fundament.

Welche Arten gibt es?

Das Fischgrat-Muster ist ein beliebtes Verlegemuster des Parketts.

Das Fischgrat-Muster ist ein beliebtes Verlegemuster des Parketts.

Verschiedene Arten von Fußbodenbeläge sind Teppichboden, Laminat, Kork sowie Fliesen. Neben Bambus Parkett gibt es noch Stabparkett, Hochkantlamellenparket sowie Mosaikparkett.

Stabparkett

Stabparkett besteht aus einzelnen Stäben mit herkömmlichen Maßen wie 500 mm x 60-70 mm x 22mm. Es gibt aber auch Stabfertigparkett zukaufen, dass aus dünnen Parkettstäben besteht und sich zum zweischichtigen Aufbau eignet. In den Seiten befindet sich eine gefräste Nut, in die eine Feder eingeschoben wird, wodurch ein Verbund mit dem Brettchen hergestellt wird.

Hochkantlamellenparkett

Hochkantlamellenparkett besteht aus einzelnen Vollholzlamellen, die einen Querschnitt von ca. 8 mm x 22 mm haben. Die Lamellen werden hochkant angeordnet und durch Klebebänder, Kunststoffnetze sowie Papierstreifen in Verlegeeinheiten zusammengeklebt. Dieses Parkett kann, durch seine Stärke von 22 mm, öfters geschliffen werden.

Mosaikparkett

Mosaikparkett ist aus dünneren Holzlamellen mit 10 mm Stärke zusammengestellt und wird auf Netz geklebt. Das gelieferte Parkett ist meist unbehandelt und wird nach dem Verkleben geschliffen und die Oberfläche gewachst sowie lackiert. Dieses Parkett hat den Vorteil, dass seine minimale Aufbauhöhe die Wärmeregulierung, durch eine Fußbodenheizung, nicht behindert. Außerdem gibt es Parkettdielen, Massivdielen, Mehrschichtparkett sowie Tafelparkett.

Verlegemuster

Ein klassisches Verlegemuster ist das Fischgrat-Muster, der Schiffsboden-Verband, das Verlegemuster mit dem Namen Englischer-Verband sowie den Oxford-Verband. Diese sind geeignet für große Räume.

Danach folgt der Flechtboden, Flechtboden mit Würfel sowie das Tafelmuster. Durch das gleichmäßig verlaufende Anbringen von Stäben und eine rechtwinklige Drehung, entsteht die Flechtoptik.

Der Leiter-Boden besteht aus parallel liegenden Stäben, wechselt sich ab mit einer einzeln quer liegenden Reihe.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *